Besonders die Athletik und die konditionellen Eigenschaften der Spitzenspieler
haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Sie sind zu unabdingbaren
Voraussetzungen für
Top-Leistungen avanciert und finden daher auch in der TGC
einen festen Platz im Trainingsangebot.
Bereits im Kindes- und Jugendalter muss möglichen muskulären Disbalancen durch
gezieltes, spezielles und adressatengerechtes Krafttraining präventiv entgegen
gewirkt werden. Eine Reihe wissenschaftlicher Studien belegt, dass durch
spielerisches, dynamisches Krafttraining inter- und intramuskuläre, koordinative
Voraussetzungen geschaffen werden, die auf optimale Kraftentwicklungen im
weiteren Entwicklungsverlauf schließen lassen. Diesem Anspruch können Vereine
oftmals aufgrund organisatorischer Engpässe nicht gerecht werden. Daher macht es
sich die TGC zur Aufgabe, dieses Defizit zu kompensieren.
Es treffen Turnier- und Ranglistenspieler aufeinander, die neben der Schule einen
hohen Trainingsaufwand betreiben und eine Vielzahl von Matches pro Jahr
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bestreiten. Um diesen physiologischen und psychologischen Belastungen Stand zu
halten, ist eine gute Ausdauer absolut notwendig. Sie bildet die Grundlage der
Ermüdungswiderstands- und Regenerationsfähigkeit innerhalb eines Matches, in den
Matchpausen, im Schul-, Turnier- und Trainingsalltag und über die gesamte Saison.
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Schnelligkeit und speziell die Laufschnelligkeit sind limitierende Faktoren im
modernen Tennis. In Folge immer schnellerer und präziserer Schläge werden die
Ballwechsel kürzer; dieser Trend ist auf allen Bodenbelägen zu beobachten. Um
konkurrenzfähig zu bleiben und zu werden, darf ein gezieltes Schnelligkeitstraining
nicht Fehlen und stellt daher einen weiteren Baustein der Trainingsinhalte dar.
Gerade in den ungewöhnlichsten Spiel- und Schlagsituationen stellen Top-Spieler
ihre Beweglichkeit unter Beweis und parieren oft durch geradezu artistische
Einlagen. Ein hoher Grad an kontrollierter Beweglichkeit ermöglicht einerseits
zusätzliche Handlungsmöglichkeiten außerhalb der Routine. Auf der anderen Seite
darf sie aus rein medizinischen Gründen der Verletzungsprophylaxe nicht
vernachlässigt werden.
Um diese vier konditionellen Faktoren miteinander in Einklang zu bekommnen, legt
die TGC auf die Ausbildung koordinativer Fähig- und Fertigkeiten großen Wert.
Neben den allgemeinen koordinativen Fähigkeiten haben sich durch
sportwissenschaftliches Weitderdenken neue, tennisspezifische Fähigkeiten
herauskristallisiert: Timing, Distanzregulation und Ballkontrolle sowie Zeit-,
Präzisions- und Komplexitätsdruck.
Die TGC stellt sich diesen Herausforderungen – it´s up to you!
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